CDU Stadtverband Albstadt

CDU-Albstadt: Pressemitteilung

CDU-Albstadt fordert klare inhaltliche Neubestimmung der Partei

Albstadt. Die Analyse des Ergebnisses der zurückliegenden Landtagswahl stand im Mittelpunkt der Sitzung des Vorstands der CDU-Albstadt am vergangenen Mittwoch. Der Verlust der Landesregierung trotz eines landesweiten Stimmenanteils von fast 40 % sei ein „herber Schlag ins Kontor der CDU“, so Stadtverbandsvorsitzender Roland Tralmer. Dies müsse flächendeckend als Anlass für Neubesinnung und Positionsbestimmung der Partei gesehen werden. Hervorzuheben sei allerdings, dass gänzlich im Gegensatz zum landesweiten Trend die CDU in Albstadt im Vergleich zur letzten Landtagswahl sowohl prozentual, wie auch hinsichtlich der absoluten Wählerzahl deutlich zulegen konnte. Man werte dies als Bestätigung für den in Albstadt gefahrenen Kurs der Partei, vor Ort als Ansprechpartner der Bürger zur Verfügung zu stehen. Tralmer: „Die Albstädter CDU wird deshalb den eingeschlagenen Weg einer Partei zum Anfassen konsequent fortführen und ausbauen.“


Gleichwohl gebe es am Wahlergebnis nichts zu beschönigen. Vielmehr gelte es selbstkritisch nach den Ursachen zu forschen, die nicht allein auf die Reaktorkatastrophe in Japan zurückzuführen seien. Fraktionsvorsitzender Dr. Willi Merkel forderte in diesem Zusammenhang auf Bundes –und Landesebene eine konsequente Abkehr von der „Politik der Umfragwerte“ und eine Hinwendung zu klaren politischen Aussagen, die auch Bestand haben müssten. Sowohl bei der Energiepolitik, wie auch in vielen weiteren politischen Feldern sei kein Raum mehr für Beliebigkeit. Die Union müsse sich auf klare politische Wert und Grundsätze besinnen, für die es auch dauerhaft einzutreten gelte. Dem stimmte auch Stadtrat Friedrich Pommerencke zu, der eine Rückbesinnung auf politische Grundwerte forderte und Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit gerade auch im Feld der Wirtschaftspolitik anmahnte.

Mit Blick auf die am 20.04.11 anstehende landesweite Konferenz der Stadtverbandsvorsitzenden der CDU wurde Vorsitzender Roland Tralmer ausdrücklich damit beauftragt, eine kurzfristige Beendigung der Personaldiskussionen im CDU-Landesvorstand zu fordern. Die CDU Albstadt sieht den Aufarbeitungsbedarf der Partei weniger in personeller Hinsicht, sondern vielmehr in der klaren inhaltlichen Neupositionierung. Es gelte, das Wahlergebnis als Auftrag dahingehend zu interpretieren, die politischen Inhalte der CDU in Baden-Württemberg neu festzulegen und den „Markenkern“ wieder zu stärken.